oysterinfosince 2006

Rolex Geschichte

Rolex GMT-Master

Von der 6542 im Jahr 1954 bis zur GMT-Master II mit Cerachrom-Zifferblatt von 2025.

Goldene Rolex GMT-Master II mit Lünette aus roten, blauen und weißen Edelsteinen und schwarzem Zifferblatt
  1. 1954

    Referenz 6542 · Bakelit-Lünette · offizieller Zeitmesser von Pan Am

    Die Idee zur Rolex GMT-Master kommt nicht von Rolex selbst, sondern von der Fluggesellschaft Pan American Airlines (Pan Am). Wegen der Transatlantikflüge sucht Pan Am einen Zeitmesser für ihre Piloten, der zwei Zeitzonen gleichzeitig anzeigt.

    Schwarzweißfoto eines Pan-Am-Flugzeugs auf dem Rollfeld
    Ein Flugzeug der Pan Am (Pan American World Airways), gegründet 1927, insolvent seit 1991.

    Die erste GMT-Master: 6542

    Rolex GMT-Master 6542 mit rot-blauer Lünette am Oysterband
    Rolex 6542. © Rolex/Jean-Daniel Meyer

    Mit dieser Idee geht Pan Am zu Rolex. 1954 liefert Rolex eine Uhr, die genau auf diesen Einsatz zugeschnitten ist: die „GMT-Master“ mit der Referenz 6542. Sie wird ein großer Erfolg, Pan Am führt sie als offiziellen Zeitmesser ein, und viele weitere Fluggesellschaften folgen.

    Die allerersten 6542 tragen noch nicht den Schriftzug „GMT-Master“. Stattdessen steht bei 6 Uhr in Rot eine Tiefenangabe („50m = 165ft“). Wie die ersten Submariner haben sie auch keinen Schutz für die Aufzugskrone.

    Besonders ist die Lünette. Sie besteht nicht wie heute aus Keramik oder Metall, sondern aus Acryl-Bakelit, dem ersten vollsynthetischen, industriell gefertigten Kunststoff. Bakelit hält Druck, Hitze und Säuren aus, ist aber spröde und empfindlich gegen Zugspannung. Oft genügt ein seitlicher Stoß am Türrahmen oder Türgriff oder ein Aufprall auf den Boden, und die Lünette zerspringt. Deshalb sind die meisten schon nach wenigen Jahren zerbrochen.

    Originale, unbeschädigte Bakelit-Lünetten sind extrem rar und bei Sammlern sehr begehrt. Heute entfällt ein sehr großer Teil des Werts einer GMT-Master 6542 auf die Lünette.

    Es gibt verschiedene Versionen. Die allerersten 6542 haben eine Lünette der ersten Serie mit extrem hoher Leuchtkraft. Man erkennt sie an der Skala: Das Blau endet vor der „6“ und der „18“, bei der zweiten Serie genau zwischen den beiden Zahlen.

    Mythos weiße GMT

    GMT-Master mit weißem Zifferblatt, daneben ein Gehäuseboden mit Pan-Am-Logo
    GMT mit weißem Blatt, Originalität nicht unumstritten. © fiftyfathoms.net

    Wie bei vielen Uhren gibt es auch bei der GMT einen Mythos, der sehr wahrscheinlich Seemannsgarn ist: die Version mit weißem Zifferblatt.

    Überliefert wird es so: Nachdem die Piloten ihre Uhren bekommen hatten, wollte auch das Bodenpersonal welche. Deshalb soll Pan Am bei Rolex eine kleine Serie GMTs mit weißem Zifferblatt bestellt haben, weniger als 200 Stück: schwarz für die Besatzung, weiß für die Bodenmannschaft.

    Immer wieder tauchen weiße GMTs sogar bei bekannten Auktionshäusern auf und erzielen erstaunliche Preise. Ihre Existenz und Echtheit ist bisher nirgends bestätigt.

  2. 1959

    Referenz 1675 · gebaut von 1959 bis 1980

    1959 bringt Rolex das Nachfolgemodell mit der Referenznummer 1675, das mehr als 20 Jahre lang bis 1980 gebaut wird. Es ist wohl die bekannteste Referenz und extrem beliebt. Eine gute GMT 1675 aufzutreiben ist nicht einfach, und die Preise sind zudem sehr hoch. In der langen Bauzeit ändert sich einiges:

    Kronenschutz. Mit der Referenz 1675 bekommt die GMT-Master einen Kronenschutz. Die ersten Modelle haben die sogenannten „pointed crownguards“, einen spitz zulaufenden Kronenschutz. In den späten 60er Jahren wird er massiver und stärker abgerundet.

    Beschriftung. Mit der 1675 ändert sich auch die Schrift auf dem Zifferblatt: „Official Certified Chronometer“ weicht dem Text „Superlative Chronometer Officially Certified“. In den frühen 60er Jahren wechselt Rolex außerdem die Schriftfarbe von Gold zu Weiß, und eine rein schwarze Datumscheibe ersetzt die Scheibe mit abwechselnd rotem und schwarzem Datum.

    Drei Werbeanzeigen für die Rolex GMT-Master nebeneinander, die linke mit der Concorde
    Rolex GMT-Master Werbeanzeigen.

    24-Stunden-Zeiger und Leuchtmasse. Mitte der 60er Jahre folgt die nächste auffällige Änderung: Aus der kleinen Pfeilspitze des 24-Stunden-Zeigers wird eine größere Spitze. Ungefähr zur gleichen Zeit wechselt die Beschriftung des Zifferblatts von „SWISS“ zu „SWISS T<25“. „SWISS“ stand seinerzeit für Radium als Leuchtmaterial auf Zifferblatt und Zeigern, „SWISS T<25“ kennzeichnet das neue Material Tritium.

    Datumslupe. Ein weiteres auffälliges Merkmal, das die heutige GMT-Master (fast) unverwechselbar macht und den ersten Modellen fehlt, ist die Datumslupe. Sie ließ sich damals als Option bestellen und war nicht bei jedem Modell vorhanden. Die meisten wurden trotzdem mit Lupe ausgeliefert, Exemplare ohne sind heute eine Rarität. Ein Glas ohne Lupe lässt sich allerdings mit etwas Aufwand aus einem Glas mit Lupe herstellen. Originale Plexiglas-Gläser aus der Zeit sind sehr selten und kaum noch praxistauglich: Der Weichmacher entweicht mit der Zeit, und die Wasserdichtheit lässt sich damit kaum noch sicherstellen.

    Sekundenstopp. Um 1971/72 wird das Werk modifiziert, die „Hack“-Funktion kommt hinzu. Sie hält beim Stellen den Sekundenzeiger an, damit sich die Uhr sekundengenau einstellen lässt.

  3. 1981

    Referenz 16750 · Kaliber 3075 mit 28.800 bph · Quickset

    1981 gibt es eine größere Modifikation: Die GMT-Master bekommt ein neues Uhrwerk, das Kaliber 3075 mit 28.800 bph, und mit ihm eine neue Referenznummer, die 16750. Das Werk hat einen „Quickset“, mit dem sich das Datum schnell verstellen lässt, praktisch, wenn man die Uhr öfter mal nicht trägt. Die Uhr hat weiterhin Plexiglas, aber im Gegensatz zu den früheren GMT-Master ein glänzendes Zifferblatt. Die Indexe auf dem Blatt sind reines Tritium. Damit ist die 16750 die modernere 1675, ohne ihren Charme zu verlieren.

    Ab 1986 erhält die 16750 eine weitere Modifikation: Die Indexe werden wie bei anderen Modellen mit Weißgold umrandet. Die ersten Blätter mit dieser Umrandung haben noch eine Besonderheit: Statt „Oyster Perpetual Date“ steht nur „Oyster Perpetual“ auf dem Zifferblatt, das „Date“ fehlt.

    Die 16750 wird nur acht Jahre lang gebaut, bis 1989, die Variante mit den Weißgold-Indexen sogar nur etwa drei Jahre. Das macht sie für Sammler interessant, und sie ist nicht oft zu finden. Trotzdem läuft die Weißgold-Variante meist etwas unter dem Radar, zu Unrecht: Das Weißgold passt wunderbar zum Plexiglas. Ideal ergänzt sie sich mit einer späten Submariner 5513, ebenfalls mit Weißgold-Indexen.

  4. 1982

    Referenz 16760 · Kaliber 3085 · Saphirglas · „Fat Lady“

    1982 erscheint die nächste Generation, die GMT-Master II mit der Referenznummer 16760. Wegen des neuen, dickeren Gehäuses und des kräftigeren Kronenschutzes nennt man sie liebevoll „Fat Lady“.

    Beim neuen Kaliber 3085 lässt sich der 24-Stunden-Zeiger in 1-Stunden-Sprüngen stellen, vorwärts oder rückwärts und ohne Einfluss auf den Minuten- oder Sekundenzeiger. Dazu kommt ein Saphirglas, und die Lünette gibt es nur in Schwarz/Rot („Coke“).

    Die 16750 wird zunächst nicht abgelöst: Sie und die GMT-Master II 16760 werden bis 1989 parallel angeboten.

  5. 1988

    Referenz 16700 · Kaliber 3175 · Saphirglas

    1988 erscheint die GMT-Master 16700 mit Saphirglas und Kaliber 3175. Die bisherigen Stahl/Gold- und Goldmodelle der GMT-Master (16753 und 16758) werden eingestellt, sie gibt es nur noch in Stahl.

    Rolex GMT-Master 16700 mit rot-blauer Lünette vor schwarzem Hintergrund
    GMT-Master Ref. 16700.

    Die GMT-Master 16700 bleibt bis zum Jahr 2000 parallel weiter im Programm.

  6. 1989

    Referenz 16710 · Kaliber 3185 · Saphirglas

    1989 folgt die GMT-Master II 16710 mit Kaliber 3185. Erstmals gibt es die GMT-Master II auch in Stahl/Gold und in Gold (Referenzen 16713 und 16718).

    Die 16710 gibt es mit drei Aluminium-Lünetteneinsätzen: Rot/Blau, Schwarz und Rot/Schwarz. Als Armbänder gibt es das Oysterband (Referenz 78360) und das Jubilee-Armband (62510). Schon kurz nach der Einführung bekommen die Oysterbänder die berühmte Oyster-Lock-Schließe (Fliplock), die Referenznummer ändert sich damit auf 78790.

    Im Laufe der Produktion kommen viele weitere Modellpflegemaßnahmen dazu, zum Beispiel:

    • Um 1997 wechselt die Leuchtmasse von Tritium auf Superluminova.
    • Im Jahr 2000 bekommt das Armband „Solid End Links“, und die Bohrungen in den Hörnern entfallen.
    • Zwischen 2005 und 2007 werden Garantiezertifikate aus Papier durch Plastikkarten ersetzt.
    • 2007 kommt das neue Kaliber 3186 mit der Parachrom-Bleu-Spirale (M- und Z-Seriennummern).
    • Es gibt zahlreiche Zifferblattvarianten („Stick Dial“, „Rectangular Dial“ und weitere).
  7. 2005

    Referenz 116718LN · Vollgold · Kaliber 3186

    2005 gibt es auf der Messe in Basel den nächsten großen Sprung, mit einem komplett neuen Design. Zunächst kommen zwei Modelle in Vollgold, mit neuem, deutlich größerem Gehäuse, einer Keramiklünette mit massiv eingelegten Ziffern und einer neuen, größeren Krone. Dazu kommt ein verbessertes Werk, das Kaliber 3186.

    Das Rolex-Kaliber 3186 auf hellem Grund
    Das Kaliber 3186. © Rolex

    Die Referenznummer lautet 116718LN (Lunette Noire) und bezeichnet die normale „neue“ GMT und das 50-Jahre-Jubiläumsmodell mit grünem Zifferblatt.

  8. 2006

    Referenz 116710LN · Stahl/Gold 2006 · Stahl 2007

    Rolex GMT-Master II 116710LN mit schwarzer Keramiklünette und Oysterband, Frontansicht
    GMT-Master II 116710LN. © Rolex

    2006 folgt in Basel das Modell in Stahl/Gold, 2007 das Modell in Stahl mit der Referenznummer 116710LN (Lunette Noire). Die Lünette ist zunächst nur in Schwarz erhältlich. Das „LN“ in der Referenznummer deutet aber schon darauf hin, dass weitere Lünettenfarben folgen könnten und sollten.

  9. 2013

    Referenz 116710BLNR · schwarz-blaue Lünette · „Batman“

    Rolex GMT-Master II 116710BLNR „Batman“ mit schwarz-blauer Lünette und Oysterband, schräg von vorn
    GMT-Master II 116710BLNR „Batman“. © Rolex

    Wie aus Patentschriften zu erwarten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Rolex wieder eine GMT mit zweifarbiger Lünette anbietet. Anfangs gibt es wohl noch Schwierigkeiten, den Übergang der beiden Farben im Keramik-Inlay zu gestalten, doch auf der Baselworld 2013 ist es so weit. Zur Überraschung aller ist die Lünette weder Schwarz/Rot noch Rot/Blau wie bei den alten Modellen, sondern Schwarz/Blau, und auch der GMT-Zeiger ist passend blau gefärbt. Das Modell trägt die Referenznummer 116710BLNR (Bleu/Noir, Spitzname „Batman“). Gibt es also keine rot-blaue GMT mehr, die bisher liebevoll „Pepsi“ hieß?

  10. 2014

    Referenz 116719BLRO · Weißgold · blau-rote Lünette

    Ein Jahr später, auf der Baselworld 2014, wird die heiß ersehnte GMT-Master II mit blau-roter Lünette vorgestellt. Wieder gibt es eine Überraschung: Das Modell ist ausschließlich in 18 kt Weißgold erhältlich und trägt die Referenznummer 116719BLRO (Bleu/Rouge).

  11. 2018

    Baselworld 2018 · Referenzen 126710BLRO, 126715CHNR und 126711CHNR · Kaliber 3285 · Jubilee-Band

    Rolex GMT-Master II 126710BLRO „Pepsi“ mit blau-roter Lünette und Jubilee-Band, Frontansicht
    GMT-Master II 126710BLRO „Pepsi“ mit Jubilee-Band. © Rolex

    Zur Baselworld 2018 gibt es eine Modellpflege mit dem neuen GMT-Modell in Stahl (nun Oystersteel genannt). Es ist die GMT-Master II in Stahl mit blau-roter Lünette, die Pepsi, mit der Referenznummer 126710BLRO. Die Gehäuseform ist minimal anders und schlanker: Das Gehäuse wirkt schärfer, und die Hörner laufen spitzer zu. Statt des Oysterbands bekommt die GMT nun ausschließlich ein Jubilee-Band, und im Inneren arbeitet das Kaliber 3285 mit 70 Stunden Gangreserve und einer garantierten Abweichung von weniger als -2/+2 Sekunden.

    Damit erhält die 16710 nach elf Jahren endlich einen legitimen Nachfolger. Die GMT mit der schwarzen Lünette (116710LN) wird mit dem Modellwechsel komplett eingestellt und bekommt keinen Nachfolger.

    Im selben Jahr kommen auch die ersten GMT-Master II mit braun-schwarzer Keramiklünette, im Volksmund „Root Beer“. Die 126715CHNR besteht ganz aus Everose-Gold, die 126711CHNR aus Everose Rolesor, also Stahl mit Everose-Gold.

    Das Rolex-Kaliber 3285 auf hellem Grund
    Das Kaliber 3285. © Rolex
    Rolex GMT-Master II 126711CHNR in Everose Rolesor mit braun-schwarzer Lünette, Frontansicht
    GMT-Master II 126711CHNR in Everose Rolesor. © Rolex
    Rolex GMT-Master II 126715CHNR in Everose-Gold mit braun-schwarzer Lünette und schwarzem Zifferblatt, Frontansicht
    GMT-Master II 126715CHNR in Everose-Gold. © Rolex
  12. 2019

    Referenz 126710BLNR · schwarz-blaue Lünette · Jubilee-Band · „Batgirl“

    2019 bekommt die schwarz-blaue GMT-Master II in Stahl einen Nachfolger, die 126710BLNR. Wie die Pepsi trägt sie zunächst das Jubilee-Band und das Kaliber 3285. Diese Kombination aus schwarz-blauer Lünette und Jubilee-Band hat den Spitznamen „Batgirl“. Die 126710BLNR gibt es auch mit Oysterband, dann heißt sie wie schon die 116710BLNR „Batman“. Beide Varianten laufen parallel.

    Rolex GMT-Master II 126710BLNR mit schwarz-blauer Lünette und Oysterband, Frontansicht
    GMT-Master II 126710BLNR mit Oysterband („Batman“). © Rolex
    Rolex GMT-Master II 126710BLNR mit schwarz-blauer Lünette und Jubilee-Band, Frontansicht
    GMT-Master II 126710BLNR mit Jubilee-Band („Batgirl“). © Rolex
  13. 2022

    Referenz 126720VTNR · grün-schwarze Keramiklünette · Krone links

    Rolex GMT-Master II 126720VTNR mit grün-schwarzer Lünette und Jubilee-Band, Krone links, Frontansicht
    GMT-Master II 126720VTNR „Sprite“ mit Jubilee-Band. © Rolex

    2022 folgt die 126720VTNR mit grün-schwarzer Keramiklünette. Sie ist ein Linkshänder-Modell, die Krone sitzt links am Gehäuse, und das Datum steht bei 9 Uhr statt bei 3. Wegen der Farben heißt sie „Sprite“.

  14. 2023

    Referenzen 126713GRNR und 126718GRNR · schwarz-graue Lünette · Jubilee-Band

    2023 stellt Rolex zwei GMT-Master II mit schwarz-grauer Keramiklünette vor: die 126713GRNR in Rolesor, also Oystersteel mit Gelbgold, und die 126718GRNR ganz aus 18 kt Gelbgold. Beide tragen das Jubilee-Band.

    Rolex GMT-Master II 126713GRNR in Rolesor, Stahl mit Gelbgold, mit schwarz-grauer Lünette und Jubilee-Band, Frontansicht
    GMT-Master II 126713GRNR in Rolesor. © Rolex
    Rolex GMT-Master II 126718GRNR in Gelbgold mit schwarz-grauer Lünette und Jubilee-Band, Frontansicht
    GMT-Master II 126718GRNR in Gelbgold. © Rolex
  15. 2024

    Referenz 126710GRNR · schwarz-graue Lünette · „Bruce Wayne“

    2024 folgt die Stahlversion mit schwarz-grauer Lünette, die 126710GRNR, Spitzname „Bruce Wayne“. Es gibt sie mit Jubilee- und mit Oysterband.

    Rolex GMT-Master II 126710GRNR mit schwarz-grauer Lünette und Oysterband, Frontansicht
    GMT-Master II 126710GRNR mit Oysterband. © Rolex
    Rolex GMT-Master II 126710GRNR mit schwarz-grauer Lünette und Jubilee-Band, Frontansicht
    GMT-Master II 126710GRNR mit Jubilee-Band. © Rolex
  16. 2025

    Referenz 126729VTNR · Weißgold · erstes Zifferblatt aus Cerachrom

    Rolex GMT-Master II 126729VTNR in Weißgold mit grünem Zifferblatt, Krone links, Frontansicht
    GMT-Master II 126729VTNR in Weißgold. © Rolex

    2025 stellt Rolex die GMT-Master II aus 18 kt Weißgold mit grünem Zifferblatt vor. Zum ersten Mal besteht ein Rolex-Zifferblatt aus Cerachrom, der Hightech-Keramik. Auch diese Uhr hat die Krone links und das Datum bei 9 Uhr.

  17. Fazit

    Die Rolex GMT-Master ist eine Ikone und wohl die bekannteste „Reiseuhr“ der Welt. Durch die mehrfarbigen Lünetten ist sie auch innerhalb der Rolex-Palette einzigartig und sofort erkennbar. Egal welches Modell: Jedes hat seinen Charme, und in jede Sammlung eines Uhrenfans gehört „irgendwie“ eine GMT-Master.

    Gute GMT-Master sind bei Sammlern gefragt. Für „einfache“ gefadete Aluminium-Lünetten, die früher auf der Börse in CD-Spindeln für wenige Euro zu haben waren, werden inzwischen vierstellige Beträge aufgerufen. Auch wenn sich die Preise für GMTs und Zubehör derzeit wieder etwas normalisiert haben, lohnt es sich zu vergleichen und nicht das Erstbeste zu nehmen.

    Drei Schwarzweißfotos von Fidel Castro und Che Guevara, Castro mit Zigarre und am Mikrofon
    Fidel Castro & Che Guevara mit Rolex GMT-Master. Fotografen unbekannt.
  18. Überblick

    Zum Abschluss ein Überblick über die Bauzeiten der Stahlmodelle, unabhängig von Lünette und Armband:

    1. 65421954 bis 1963
      65421954 bis 1963
    2. 16751959 bis 1980
      16751959 bis 1980
    3. 167501981 bis 1989
      167501981 bis 1989
    4. 167601982 bis 1989
      167601982 bis 1989
    5. 167001988 bis 2000
      167001988 bis 2000
    6. 167101989 bis 2007
      167101989 bis 2007
    7. 1167102007 bis 2018
      1167102007 bis 2018
    8. 126710seit 2018
      126710seit 2018
    Baujahre der Stahlmodelle, auf ganze Jahre gerundet.

Titelbild: © Rolex